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Wir machen einen Termin für ein Erstgespräch aus. In dieser meist wichtigsten und grundlegenden ersten Sitzung besprechen wir folgendes:
Da ich Sie am Anfang nicht kenne, werde ich Ihnen viele Fragen stellen. Fragen zu der Situation, in der Sie leben und arbeiten, Fragen zu Ihren Familienangehörigen und Lebenspartnern, Fragen zu Ihrem Erfahrungshintergrund, zu Ihren wichtigen Werte und Fragen zu Ihren Zielen. Sie werden in diesen Bereichen immer die Expertin sein und bleiben. Ich habe allerdings gelernt, sehr schnell die Welt mit den Augen eines anderen zu sehen, mich in unterschiedlichste Probleme einzufühlen und sie zu verstehen. Darüber hinaus bin ich darin geschult zu berücksichtigen, wie Lebenspartner, Verwandte und Freunde mit den Problemen meiner Klienten umgehen.
Ein Coaching ist für mich sehr viel ein Finden, Weiterentwickeln und Ausbauen geheimer Stärken. Ich habe einen scharfen Blick und ein gutes Gefühl für Stärken, die Sie an sich möglicherweise noch nicht wahrgenommen und deren Potentiale Sie noch nicht voll ausgeschöpft haben. Ich bin Expertin für die Freisetzung Ihrer unbewussten Möglichkeiten und Ressourcen. Faszinierend finde ich die früher oder später deutlich werdenden Fähigkeiten meiner Klienten, zunächst unlösbar Erscheinendes doch irgendwie hinzukriegen und das Unmögliche möglich zu machen.
Ich bin außerdem eine Expertin für neue Perspektiven. Ich bekomme häufig die Rückmeldung: „Ja so habe ich das noch gar nicht gesehen.... Das ist ja völlig neu für mich.“ Und ich bin Expertin darin, mit Ihnen so zu sprechen, dass Sie neue Möglichkeiten und Wege entdecken, die Ihnen bisher nicht zugänglich waren.
Im ersten Gespräch sind mir zusätzlich zu dem, was ich Ihrer Meinung nach wissen muss, vor allem Ihre Antworten auf die folgenden Fragen wichtig:
1. Was wollen Sie erreichen? Welches sind Ihre Ziele für unsere gemeinsame Arbeit?
Ich möchte Ihre Lebenssituation kennen lernen und mir vor allem ein genaues Bild von Ihren Zielen für unsere gemeinsame Arbeit machen können. Ich werde Sie also sehr ausführlich und detailliert danach fragen: „Wenn das Problem oder die Probleme zu Ihrer Zufriedenheit gebessert oder gelöst sind, wenn Sie also am Ende unserer Arbeit sagen würden: "Danke Frau Löttgen, ich bin jetzt genau da, wo ich hin wollte." Wo Sind Sie dann? Wie sind Sie dann? Wie sind dann Ihre zwischenmenschlichen Beziehungen? Ihre Arbeit, Ihre Freizeit?“
Ihre Ziele interessieren mich sehr genau. Am liebsten möchte ich mir davon vor meinem inneren Auge einen kleinen Videofilm machen können. Dann bin ich mir sicher, dass wir an einem Strang in die gleiche Richtung ziehen können. Meine Erfahrung ist außerdem, dass gerade bei Coaching und Psychotherapie die genaue Kenntnis der Ziele oft schon die halbe Miete ist. Gerne können Sie mir Ihre Gedanken dazu auch in schriftlicher Form zu unserem ersten Gespräch mitbringen.
2. Was haben Sie schon alles getan, um Ihr Ziel zu erreichen und/oder das Problem zu lösen? Und mit welchem Erfolg?
Dies interessiert mich, weil ich aus Ihren Antworten erkennen kann, was Sie an Erfahrungen gesammelt haben, wie Sie das Problem vielleicht schon bessern konnten. Dann interessiert mich, was wir herausfinden können über Ihre bewussten oder unbewussten Möglichkeiten, noch weitere Besserungen zu erzielen. Vielleicht haben sie auch etwas getan, um eine Besserung zu erzielen und es ist eher eine Verschlechterung dabei heraus gekommen. Auch dafür interessiere ich mich, weil ich mit Ihnen solche „Verschlimmbesserungen“ künftig meiden können will.
3. Welche positiven Veränderungen hat es möglicherweise bis zu unserem ersten Gespräch gegeben?
Viele Menschen haben die Erfahrung gemacht, dass Sie sich mit Schmerzen beim Zahnarzt anmelden und dann beim Zahnarzt keine oder kaum mehr Schmerzen haben. Die wissenschaftliche Forschung hat dies auch für psychologisches Coaching und Psychotherapie untersucht und festgestellt: Über 70 Prozent aller derjenigen, die einen Coaching- oder Therapietermin ausgemacht haben, gaben beim ersten Termin an, dass das Problem sich jetzt etwas anders und zwar gebessert darstellt. Und diese Besserung war unabhängig von der Schwere und Massivität des Ausgangsproblems! Noch rätseln die Forscher, wie sich diese Verbesserungen erklären lassen. Vermutlich spielt eine Rolle, dass man nach dem telefonischen Festsetzen des ersten Termins sich besonders Gedanken darüber macht, wie der Therapeut es mit einem zusammen schaffen wird, eine Besserung zu erzielen und das Problem zu lösen. Und dadurch entstehen neue Gedanken, Erkenntnisse oder neue Verhaltensweisen, die zu Besserungen führen. Ich möchte Sie bitten, darauf zu achten, welche positiven Veränderungen Ihnen evtl. bis zu unserem ersten Termin auffallen. Sie können wichtige Samenkörner sein, aus denen weitere Besserungen erwachsen.
Wie teuer ist eine Sitzung?
Eine 80-minütige Sitzung kostet bei mir 150,-- Euro. Dieses Honorar gilt auch für die meist wichtigste und grundlegende erste Sitzung. Am liebsten ist es mir, wenn Sie bar bezahlen. Selbstverständlich erhalten Sie gerne eine quittierte Rechnung.
Was übernimmt die Krankenkasse?
Da ich nicht in das kassenärztliche Versorgungssystem eingebunden bin, werden die Kosten in der Regel von der gesetzlichen Krankenkasse nicht erstattet.
Wie lange dauert ein Coaching? In welchem Abstand finden die Sitzungen statt?
Mein Ziel ist es, alles dazu zu tun, dass Sie Ihr Ziel so schnell und mit so wenigen Sitzungen wie möglich erreichen. Gerne mache ich mit Ihnen einen einmaligen Termin aus. Grundlegende Veränderungsprozesse können sich aber manchmal auch über Jahre hinziehen. Wenn man dabei Förderung, Unterstützung und Begleitung haben will, so sind nicht unbedingt wöchentliche Terminabstände nötig. In meiner Praxis haben sich Abstände von 2 – 12 Wochen zwischen den Terminen am besten bewährt. Ich gehe sehr weitgehend auf Ihre Bedürfnisse bzgl. Terminen ein und lasse mir von Ihnen bei jeder Sitzung neu vorgeben, in welchem Abstand wir den nächsten Termin machen sollten. Bewährt hat sich auch, zu Beginn eine Anzahl von Sitzungen festzulegen, in der man das Problem so weit gelöst hat, dass man wieder alleine damit klarkommen kann und will. Eine solche Vorgabe führt zu einer noch größeren Konzentration auf das Wesentliche. Und man hat immer die Freiheit, mehr oder weniger Sitzungen zu machen als ursprünglich geplant.