Erste Handlungsschritte für ein neues Essverhalten!
Wir entscheiden unser Essproblem wirklich ernst zu nehmen.
Wir sind es wert ein Leben ohne Esskontrolle und voller Essgenuss zu führen.
Und auch unser schon fast suchtartiges und teilweise unkontrollierbares Essverhalten läßt sich dauerhaft nur auf diesem Wege beeinflussen.
Es geht kein Weg daran vorbei, uns wieder ein vollkommen natürliches Essverhalten zu erlauben.
Und das Schönste ist, dabei werden wir leichter abnehmen, als wir es uns jemals hätten träumen lassen.
Unser erster Schritt ist, zu essen wenn wir körperlich hungrig sind. Alleine das Wissen, das es uns erlaubt ist zu essen, wenn wir hungrig sind, und wir nicht länger versuchen den Moment des Essen weiter und weiter hinaus zu zögern, wird unsere Angst zu kurz zu kommen verringern.
Halten wir einmal kurz inne und malen uns aus, wie es wäre, bei Hunger immer genau das zu essen, worauf wir gerade Hunger haben?
Wir brauchen also nie mehr zu darben, sondern stillen unseren körperlichen Hunger mit genau dem, worauf wir Hunger haben.
Anfangs ist es gar nicht so leicht, zu erkennen, wann wir wirklich körperlichen Hunger haben.
Hilfreich ist : Regelmäßige Mahlzeiten einzunehmen.
Dazu gehört ein gutes Frühstück, ein (warmes) Mittagessen und eine Abendmahlzeit. Denn nur durch das sichere Wissen, wann es das nächste Mal etwas zu essen gibt, kann sich unser Körper von den Ängsten des Verhungerns lösen.
Gerade nach einem Fressanfall neigen wir ja sonst dazu, uns durch anschließenden Essensentzug zu bestrafen. Und bereiten dadurch den Boden für den nächsten Fressanfall.
Unser zweiter Schritt ist, nicht zu essen, wenn wir nicht hungrig sind. Doch wahrscheinlich taucht sofort die Frage auf, wie wir denn merken wollen, ob wir körperlichen Hunger haben, oder nicht. Wenn wir körperlichen Hunger haben, wissen wir auch genau, worauf. Wenn wir nicht in der Lage sind, herauszufinden, was uns in dem Moment wirklich schmecken würde, ist es wahrscheinlich, das wir eher seelischen Hunger haben.
Vielleicht sind wir in dem Moment traurig und wollen eigentlich lieber weinen, doch das ist uns in dem Augenblick nicht möglich. Vielleicht sind wir wütend und glauben kein Recht auf diese Wut zu haben. Vielleicht sehen wir uns nach einer körperlichen Umarmung oder nach einem Menschen dem wir unser Herz ausschütten können. Vielleicht sehen wir uns auch nur nach einem Moment der Ruhe, nach einer Pause zum Durchschnaufen in unserem Alltag.
Egal, machen wir uns einfach klar, das uns Essen in dem Moment nicht wirklich weiterhilft.
Unser dritter Schritt lautet, zu genießen, wenn wir uns entschieden haben zu essen. Nichts ist tödlicher als unser Essen mit Verachtung in uns hinein zu schlingen. Wenn wir schon essen, dann auch richtig, mit Lust und Genuss!!!!
Und unser vierter Schritt ist der, mit dem Essen aufzuhören, wenn wir satt sind. Denn mehr als satt geht nicht. Und egal wie viele Kinder in Afrika hungern, die haben nichts davon, wenn wir unseren Teller leer essen. Ob wir das Essen in den Mülleimer werfen, oder uns als Mülleimer missbrauchen, ist dem Essen egal. Über unseren eigenen Wert sagt es jedoch eine Menge aus, wenn wir uns zum Müllschlucker degradieren. Statt dessen genießen wir den Stolz auf uns, wenn wir es schaffen Essensreste über zu lassen, das Besteck weg zu legen und den Rest auf dem Teller zu lassen.
Wir sind es uns wert, Essen auch mal weg zu werfen, wenn wir satt sind. Sollten wir den Gedanken an weggeworfenes Essen gar nicht ertragen, hilft es uns vielleicht, unser Essen im Kühlschrank für den nächsten Hunger aufzuheben.
Essen aufheben ist auch ein super Tipp, beim Essen gehen. Denn manchmal schmeckt es uns einfach so gut, das wir ungern unser Sattgefühl akzeptieren können. Doch ist es heute in jedem Lokal möglich, uns übrig gebliebenes Essen einpacken zu lassen und es mit nach Hause zu nehmen.
So haben wir die Gewissheit, beim nächsten Hunger wieder etwas Leckeres zu essen zu bekommen. Und wir können uns entspannt unserem Satt sein hingeben.
Wir verpflichten uns, uns beim nächsten körperlichen Hunger genau das Essen zu erlauben, welches wir dann gerade essen wollen.
Auch wenn Sie spüren, mit welcher tiefen Angst das Einnehmen von regelmäßigen Mahlzeiten für Sie verbunden ist, oder Sie glauben, dass Sie einfach nicht in der Lage sind, aufzuhören mit dem Essen, wenn Sie satt sind, oder Sie der Meinung sind, Ihre Kilos kleben warum auch immer fest an Ihrem Körper, ist ein Coaching in Hypnose ein hervorragendes Mittel, Ihrem Warum auf die Spur zu kommen und sich ein für alle Mal von diesen Qualen zu befreien.
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