Die Bedeutung der mentalen Vorstellung
Die Hirnforschung hat in den letzten Jahren festgestellt, dass unser Gehirn sehr viel mehr steuert als man bisher angenommen hat. Zudem kann unser Gehirn nicht zwischen der Realität (also einer echten Zitrone) und unserer Vorstellungskraft (also dem phantasierten Bild von einer Zitrone) unterscheiden. Sobald wir uns von etwas ein Bild machen können, werden genau die gleichen Gehirnareale aktiviert, als wenn wir den Gegenstand oder die Sache tatsächlich betrachten.
Zudem werden in beiden Fällen die gleichen Assoziationen hervorgerufen. In unserem Fall zum Beispiel "Zitrone ist sauer". Diese Assoziationen entstehen aufgrund unserer bisherigen Erfahrungen mit einer Zitrone. Beißen wir in unserer Vorstellung in die Zitrone, gibt das Gehirn sofort den Befehl, jede Menge Speichel zu produzieren, da in unserem Unterbewusstsein die Begriffe "Zitrone" und "sauer" zusammengehören.
Voraussetzung ist, dass wir das, was wir visualisieren, mit Bildern verbinden können. Fallen zum Beispiel die Begriffe Hut oder Tennisschläger, verbindet unser Gehirn diese Worte automatisch mit dem gespeicherten Bild eines Hutes oder eines Tennisschlägers plus der Assoziationen, die wir damit verknüpft habe.
Schwieriger wird es mit Begriffen wie Verstand oder Geist, die abstrakt sind, kein festes Bild haben, und sich nur indirekt erschließen lassen.
Diese Informationen wurden uns zu Verfügung gestellt von den Traumverwirklichern.
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Im Himmel 38
58285 Gevelsberg