Bulimie - habe ich etwa Bulimie?

Bulimie scheint eine Krankheit zu sein, von der zunehmend mehr Menschen, bevorzugt Frauen betroffen sind. Gehört haben wir ja vielleicht schon davon.

Doch was genau ist diese Krankheit eigentlich?

Die Bulimia nervosa ist gekennzeichnet durch eine intensive Furcht vor dem Dickwerden, sowie einem veränderten Essverhalten bei dem es zu Heißhungerattacken kommt.

Anschließend versucht die Betroffene auf irgendeine Weise der dickmachenden Wirkung der zuviel hinzugeführten Kalorien zu entgehen. Entweder durch selbst herbeigeführtes Erbrechen, durch exessiven Sport, durch die Einnahme von Abführmitteln, Entwässerungspillen usw.

So weit so gut. Doch die paar Sätze lassen kaum erahnen, welch ungeheurer Leidensdruck mit dieser Erkrankung verbunden ist.

Unser ganzes Leben kreist nur noch um das Thema Figur. Wir haben Angst zuzunehmen und sind gleichzeitig verzweifelt darüber, eine Diät nicht konsequent länger einhalten zu können.

Und so erleichternd es anfangs vielleicht war, nach einem Fressanfall den Finger in den Hals zu stecken und die überflüssigen Kalorien wieder loszuwerden, so beklemmend ist es allmählich zu erkennen, wie sehr uns das Thema Essen oder nicht Essen in seinen Klauen hält.

Unsere Stimmung fährt mit uns Achterbahn. Es gibt gute Tage, an denen wir uns einigermaßen im Griff haben, doch die werden gefolgt von Tagen, an denen dann eh´alles egal ist, und wir fressen, fressen, fressen um anschließend vielleicht nur noch über der Kloschüssel hängen. Oder um eben dicker und dicker zu werden.

Und dafür hassen wir uns. Wir fühlen uns wertlos und verachtenswert. Wir glauben wir seien einfach nur schwach und nicht in der Lage unsere Gier nach Essen ein wenig zu zügeln.

Hinzu kommt ja oft auch noch unser Wunsch danch, bloß keinen Außenstehenden merken zu lassen, wie es innen drin in uns wirklich aussieht.

Bulimie ist eine heimliche Sucht

und eine einsame oft noch dazu.

Doch es sind viel mehr Menschen und eben besonders Frauen von dieser Krankheit betroffen, als wir ahnen.

Und nicht nur das. Die betroffenen Frauen sind oftmals auch viel älter, als das in der Literatur angegebene Durchschnittsalter.

Doch was tun? Wie kommen wir aus diesem Essen-oder Nichtessen-Dilemma raus?

Zunächst einmal ist es wichtig uns einzugestehen, dass wir uns in einer riesen Krise befinden.

Eine Krise, in der das Thema Abnehmen, Figur und eben auch Essen nur an der Oberfläche im Vordergrund unserer Probleme steht. Hinter unserer Esssucht verbergen sich oft ganz andere Schwierigkeiten.

Oftmals sind da Gefühle in uns, die auch mal gehört, angeschaut oder eben wahrgenommen  werden wollen.

Auch wenn wir bei dem Gedanken daran ein klopfendes Herz bekommen, sich vielleicht Ängste der Unzulässigkeit in uns breitmachen oder wir einfach glauben, kein Recht auf solche Gefühle zu haben, denn es geht uns doch gut.........!!!!!!!!!

Solche Gefühle können

- Ängste sein

- Gefühle der Sinnlosigkeit

- Gefühle der inneren Leere

- Gefühle der eigenen Nutzlosigkeit

Solange wir Gefühle der Sinnlosigkeit und der inneren Leere noch mit Shoppen gehen, mit Alkohol oder eben mit "Fressen und Kotzen" betäuben, berauben wir uns dieser Chance, unserem Leben eine neue Wendung zu geben.

So ist das Wahrnehmen unserer ureigensten Ängste einer der ersten Schritte auf dem Weg aus eben dieser Krankheit wieder heraus zu kommen.

Wenn wir erkennen und es uns eingestehen irgendetwas stimme mit unserem momentanen Leben nicht, so können wir nun gezielter in die Tiefe gehen.

Doch oftmals brauchen wir vor ursächlichen Lösungen erstmal symptomatische Hilfe. Es geht dann darum, unser Essverhalten in den Griff zu bekommen.

Und so helfen uns erste konkrete Handlungsanweisungen unserem chaotischen Essverhalten auf die Sprünge und in geregeltere Bahnen zu helfen.

Die ursächlichen Gründe für unsere Erkrankung lassen sich oft etwas schwieriger erkennen.

In Hypnose können wir wesentlich leichter Kontakt zu unserer Seele aufnehmen und so Zugang zu Gründen unserer Erkrankung und möglichen Heilungswegen finden.

Doch wir können uns auch im Wachbewusstsein fragen: 

Was genau fehlt uns?

- Fühlen wir uns von unserem Partner/ Chef nicht verstanden?
- Haben wir das Gefühl aneinander vorbei zu leben?
- Fühlen wir uns alt, hoffnungslos und nicht mehr gebraucht? 

Oder wo genau liegt unser Casus Knacktus?

Manchmal helfen uns Gespräche mit anderen, doch oft wollen wir die anderen ja gar nicht hinter unsere Fassade schauen lassen oder glauben, jemand anderer kann uns und unsere Sorgen und Nöte nicht verstehen.

Wenn wir uns wirklich ehrlich fragen, wo es bei uns schon seit langem klemmt, werden Antworten aus unserem Inneren aufsteigen.

Unsere Angst davor dick zu werden, unsere Krankheit Bulimie kaschiert oft andere viel tiefer liegende Ängste, Zweifel und Unsicherheiten.

Vielleicht befürchten wir, nicht liebenswert zu sein, wenn wir so sind, wie wir wirklich sind.

Vielleicht haben wir Angst, Ansprüchen anderer an uns nicht gerecht werden zu können, den falschen Partner geheiratet zu haben oder uns in eine berufliche Tätigkeit hineinmanövriert zu haben, die uns nicht wirklich erfüllt.

Vielleicht wachsen uns auch die Ansprüche unserer Familie über den Kopf, oder, oder, oder...

Oft sind es auch Verletzungen aus unserer Kindheit, die in uns brodeln, die wir jedoch ganz weit weg geschoben haben.

Egal, was auch immer es ist, was da bei uns an die Oberfläche will, diese Gefühle, Sehnsüchte und Wünsche sind es wert gehört, gefühlt und betrachtet zu werden.

Wieso glauben wir, wir hätten kein Recht auf solche Gefühle?

Das Kollapsformular A und B, in Anlehnung an Dr. John F. Demartini bietet eine Möglichkeit uns von den Ängsten zu befreien, die mit dem Erkennen und Ausleben unserer innersten Wünsche und Sehnsüchte zusammenhängen.

Wenn wir dann genauer wissen, was uns in unserem Leben vermeintlich fehlt, stehen wir vor der Aufgabe herauszufinden, wie wir diese Wünsche und Bedürfnisse in unser jetziges Leben integrieren können.

Und so beginnt der Prozess des Gesundwerdens. Schritt für Schritt beginnen wir unsere Wünsche und Bedürfnisse in unser Leben zu integrieren. Und oft werden wir feststellen, dass mit zunehmender gewonnenener innerer Sicherheit auch die Fressanfälle seltener werden. Und langsam, Stückchen für Stückchen, lösen wir uns von unserer Angst vorm Dickwerden, lassen die Bulimie in der Vergangenheit zurück und spazieren in ein befriedigendes, selbstbestimmtes Leben.

Ein Coaching in Hypnose bietet eine wunderbare Möglichkeit uns selbst und unseren Bedürfnissen auf die Spur zu kommen. Bei einem Coaching in Hypnose gelingt es uns leichter, den inneren Zensor zu überwinden und eine klare Vorstellung über den weiteren Verlauf unseres Lebens aufzubauen. Und so unterstützt ein Coaching in Hypnose auf unerwartet leichthändige Art und Weise den Prozess des Gesundwerdens.

Falls dies auch für Sie interessant ist, dann buchen Sie jetzt einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Informationsgespräch.

Hier Gratis - Infos zum Downloaden

 

HochHomeZurück